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Mit Falsterbo im Rückspiegel

Da Falsterbo nun ein Stück hinter uns liegt, scheint es der richtige Zeitpunkt zu sein, inne zu halten, ein wenig zur Ruhe zu kommen und unsere Gedanken nach insgesamt elf fantastischen Tagen vor Ort mit euch zu teilen. Oftmals lassen erst nach der Rückkehr nach Hause alle Eindrücke richtig auf einen wirken und man gewinnt etwas Abstand.

Zunächst einmal möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die bei unserem Zelt vorbeigekommen sind. Jede Begegnung bedeutet uns sehr viel, und wir verlassen Falsterbo immer mit neuer Energie, jeder Menge Inspiration und einer noch größeren Freude an dem, was wir tun.

Natürlich ist es besonders schön, all diejenigen unter euch zu treffen, die unsere Produkte bereits nutzen und ihre positiven Erfahrungen mit uns teilen. Aber mindestens genauso wertvoll sind die Gespräche mit euch, die Fragen, Ideen und Vorschläge dazu einbringen, wie wir noch besser werden können. Wir wollen uns ständig weiterentwickeln, und wir sind überzeugt, dass dies am besten gelingt, indem wir einander zuhören, miteinander reden und voneinander lernen. Genau diese Mischung aus Menschen, Begegnungen und Gesprächen hat die diesjährige Veranstaltung in Falsterbo zu einem fantastischen Erlebnis und einer inspirierenden Plattform für die Zukunft gemacht.

Betrachtet man Falsterbo als Ganzes, so empfanden wir die diesjährige Veranstaltung als deutlich positiver als die des Vorjahres. Es schien, als hätten mehr Besucher den Weg hierher gefunden, aber vor allem war die Stimmung anders – lockerer, fröhlicher und positiver.

Vielleicht spielten die Diskussionen um den geplanten Sponsor im letzten Jahr eine gewisse Rolle, aber wir glauben, dass es noch weitere Gründe gab. In diesem Jahr war wirklich für jeden etwas dabei. Auf den verschiedenen Parcours folgten die Aktivitäten dicht aufeinander, sodass das Gelände von morgens bis abends voller Leben war.

Zudem war das Niveau im Springreiten unglaublich hoch, mit einem der stärksten Teilnehmerfelder seit vielen Jahren. Auch wenn es im Nationenpreis nicht das Jahr Schwedens wurde, konnte das Publikum internationalen Pferdesport der absoluten Weltklasse erleben.

Eine weitere Veränderung bestand darin, dass dank der vereinfachten Regeln mehr junge Pferde teilnehmen konnten. Im Vorfeld der Wettkämpfe gab es gewisse Bedenken, ob alle Pferde der Aufgabe gewachsen sein würden, doch da der Parcours am ersten Tag fünf Zentimeter niedriger war als in den Vorjahren, glauben wir, dass viele Paare einen sicheren und positiven Start hatten. Der Eindruck, den wir bei unseren Besuchern gewonnen haben, war auch, dass Falsterbo zu einem Ort geworden ist, an dem man wirklich einen ganzen Tag genießen kann – zwischen den Wettkämpfen umherstreifen, verschiedene Aktivitäten entdecken, sich hinsetzen und etwas Leckeres essen, Kontakte knüpfen und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, zu wirklich guten Preisen einzukaufen.

Wenn man elf Tage lang vor Ort ist, hat man auch Zeit, ein wenig darüber nachzudenken, wie das Erlebnis noch besser werden könnte. Als Aussteller ist das eine lange Zeit. Manche Tage vergehen wie im Flug, während andere deutlich ruhiger sind.

Eine Idee, von der wir glauben, dass sie die Veranstaltung noch weiter aufwerten könnte, ist die Suche nach Sponsoren, die es ermöglichen, an einem der ersten Tage – beispielsweise von Sonntag bis Dienstag – freien Eintritt anzubieten. Genau dann finden viele Prüfungen für junge Pferde statt, und ein freier Eintritt würde wahrscheinlich noch mehr Besucher anziehen – was sowohl dem Publikum als auch den Ausstellern und den Veranstaltern zugutekommen würde.

Wir glauben auch, dass sich das Messegelände noch übersichtlicher gestalten ließe, wenn Aussteller mit ähnlichem Sortiment näher beieinander platziert würden. So würden beispielsweise Kleidung, Schmuck, Einrichtungsgegenstände und andere Lifestyle-Produkte davon profitieren, in einem gemeinsamen Bereich zusammengefasst zu werden. Das würde es den Besuchern erleichtern, das Gesuchte zu finden, und gleichzeitig ein noch angenehmeres Einkaufserlebnis schaffen.

Und zum Schluss … müssen wir doch noch das erwähnen, worüber wohl viele während der Woche gesprochen haben.

Mehr Toiletten für die Besucher!

Agneta